Entscheid für eine Website

Für dieses Projekt musste ein Format gewählt werden, welches erlaubt, dass grosse Datenmengen verarbeitet und dargestellt werden können. Eine rein textliche Auseinandersetzung mit dem Thema könnte dem Rahmen nie gerecht werden, es musste digital und skalierbar sein. Bei digitalen Lösungen gibt es die Option von lokalen Anwendungen und die Option von online Anwendungen. Natürlich gibt es auch hybride, aber es stellte sich zuerst die Frage, ob und falls ja welche Daten öffentlich zugänglich sein sollen. Mir persönlich ist eine offene Forschung und das freie Zugänglichmachen von Informationen ein wichtiger Grundsatz. Das einzige, was gegen eine online Lösung sprach, war die Problematik der Bildrechte (insbesondere von neueren Objekten). Am Ende war es jedoch klar, dass es eine Website sein soll, weil diese über jedes Gerät, von jeder Person und zu jeder Zeit erreichbar sein würde. Ein weiterer Vorteil an der Idee der Website ist, dass das Projekt skalierbar ist. Das Projekt kann von einfachem Framework mit Beispielinhalten bis zu einer Website mit genaustens recherchierten Inhalten und selbst erstellten Inhalten wie beispielsweise Videoessays gehen. Natürlich sind mit einer Website auch Gefahren verbunden. Die Leistung der Seite ist an den Server mit den Datenbanken geknüpft, wann wird also eine Grösse erreicht, die nicht mehr funktionsfähig ist? Gibt es Möglichkeiten zur Optimierung? Als Person mit beschränkten Informatikkenntnissen werden mich viele Hürden erwarten, die ich plane nach und nach zu lösen. Am Ende ist der Start dieses Projekts jedoch eine sehr persönliche Angelegenheit. Es ist auch Ausdruck dessen, wie ich mich mit Kunstgeschichte auseinandersetzte, welche Werke ich genau angeschaut habe um sie in dieses Projekt aufzunehmen, welchen Aspekten der Kunstgeschichte wie viel Raum gebe. All das und vieles mehr muss ich als Einzelperson entscheiden und umsetzten. Solange ich kein Team habe oder eine Nutzerschaft, welche Feedback gibt, ist dieses Projekt auch ein intimer Ausdruck meiner Beziehung zur Kunstgeschichte.