Datenmodell

Ein Hinweis zur Begrifflichkeit: Technisch gibt es eine einzige Datenbank (arthistory) mit vielen Tabellen, je eine pro Art von Eintrag. Wenn in diesem Dokument von "den Datenbanken" der Kunstwerke oder Personen die Rede ist, sind diese Tabellen gemeint.

Es werden drei Rollen für die Datenbank definiert, die die bereits beschriebene Struktur wiedergeben. Es gibt die Besitzerrolle arthistory_owner, die als einzige die Struktur der Datenbank ändern darf, die Adminrolle arthistory_admin für die Inhaltsverwaltung, welche Inhalte lesen und schreiben, aber keine Tabellen verändern kann, und die Rolle für die API arthistory_api, die nur lesen kann. Die Abfragen der API werden zudem nach 5 Sekunden abgebrochen.

Initiale Struktur und heutiger Stand

Zentrales Feature der Website ist die Landkarte. Auf der Karte werden Datenpunkte von Künstler:innen, Kunstwerken und Museen/Sammlungen angezeigt. Künstler:innen, Kunstwerke und Museen/Sammlungen erhalten Eigenschaftswerte, die für sie sinnvoll sind. Für die erste Initialisierung war für die folgenden Einträge je eine Tabelle geplant:

Alle Datenpunkte sollen mindestens einen geografischen Wert besitzen. Bei Künstler:innen kann das der Geburts-, Arbeits- oder Todesort (oder mehrere davon) sein. Bei Kunstwerken kann es der aktuelle Aufbewahrungsort, der Entstehungsort oder weitere Orte der Provenienz sein.

Aus den sechs geplanten Tabellen sind mit der Zeit zehn Arten von Einträgen geworden: Kunstwerke, Künstler:innen, Personen (früher Mäzen:innen, siehe Mäzen:innen und weitere Personen), Institutionen, Ereignisse, Strömungen und Epochen, Orte, Staatsgebilde (Polities), Glossarbegriffe und Quellen (Literaturverzeichnis). Dazu kommen Tabellen für Beziehungen, Provenienz, Bilder, Quellenangaben, die History und vieles mehr.

Stand Einträge total Kunstwerke Künstler:innen Personen Institutionen Orte
2026-10-19 rund 785 86 74 186 116 203
2026-10-23 rund 1750 359 185 422 198 324

Am 2026-10-23 kamen dazu 47 Strömungen und Epochen, 79 Glossarbegriffe, 109 Quellen, 20 Staatsgebilde und 5 Ereignisse sowie 1710 Provenienzschritte, 682 Beziehungen, 725 Bilder und 7613 Quellenangaben.

IDs

Jeder Eintrag erhält von Postgres automatisch eine interne Nummer (ID). Dafür führt Postgres für jede Tabelle einen Zähler (eine Sequenz). Eine Nummer wird nie wiederverwendet: Wird ein Eintrag gelöscht, bleibt seine Nummer frei. So kann ein alter Verweis, etwa in der History, nie plötzlich auf einen anderen Eintrag zeigen. Lücken in der Nummerierung sind deshalb normal. Die Beziehungen zwischen Einträgen verweisen immer auf diese IDs und nicht auf die Namen oder Slugs. Für Adressen von aussen gibt es zusätzlich eine öffentliche Nummer (siehe Slugs und öffentliche Nummern).

Daten

In der Kunstgeschichte stossen wir immer wieder auf Daten, die nicht ein spezifisches Jahr wiedergeben. Teilweise wird ein Objekt auf ein Zeitalter datiert, beispielsweise ein Tongefäss aus der japanischen Jōmon-Periode. Ein andermal wird ein ungefähres Jahr angegeben mit "ca. 1882". Ursprünglich war geplant, jedes Datum mit einer Genauigkeit (date_precision: Tag, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert oder circa) und einer Beschriftung (date_label) zu speichern. Umgesetzt wurde eine Lösung, die Postgres besser unterstützt: Jedes Datum wird als Zeitraum (daterange) mit Beginn und Ende gespeichert, dazu eine Beschriftung für die Anzeige. "1888" wird als der ganze Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1888 gespeichert. Die Frage "wurde das Bild im Sommer 1888 gemalt?" ergibt damit die Antwort "möglicherweise". Bei der Eingabe versteht das System verschiedene Schreibweisen:

Eingabe Gespeichert als
1888-02-20 genau dieser Tag
1888 das ganze Jahr 1888
1880s 1880–1889
c. 1882 oder ca. 1882 1877–1887 (±5 Jahre), angezeigt als "c. 1882"
13th century 1201–1300
early / mid / late 13th century erstes, mittleres oder letztes Drittel des Jahrhunderts
first half of the 13th century 1201–1250
5th century BCE 500–401 v. Chr.
1900–1905, March 1900 – May 1905, 15–31 March 1901 der Zeitraum dazwischen
from 1900 / until 1905 offen nach hinten bzw. vorne
1808/ seit 1808, noch andauernd

Die Jahrhunderte werden streng gezählt (1201–1300), wie es auch Wikidata tut. 1200s wird abgelehnt, weil nicht klar ist, ob ein Jahrzehnt oder ein Jahrhundert gemeint ist. Für eine Epoche wie die Jōmon-Zeit wird ein Eintrag in der Tabelle der Strömungen und Epochen angelegt. Die Zeiträume wie "1900–1905" kamen am 2026-10-18 dazu. Auslöser war der Wikidata-Abgleich von Pola Gauguin, bei dem das Staatsgebilde "Königreich Dänemark" nicht automatisch erstellt werden konnte. Wikidata liefert Zeiträume in der Form "XXXX-XXXX", und die wurden nur mit vorangestelltem "c." angenommen. Aber auch dann wäre es nur der ungefähre Bereich und nicht die Dauer, denn die wird mit "XXXX/XXXX" beschrieben. Auch in den Formularen wurde die Eingabe "1900-1905" abgelehnt. Seither versteht das System auch Zeiträume, wie man sie schreibt. Facharbeit-1792316515538.webp Am 2026-10-22 fiel zudem auf, dass bei "15–31 March 1901" der Beginn als das Jahr 15 gelesen wurde. Auch das ist behoben.

Entstehungszeitraum: Dauer oder Unsicherheit?

Bei Gustav Klimts "Adam und Eva" im Belvedere stellte sich am 2026-10-23 die Frage, was die Datierung "1916–1918" eigentlich bedeutet. Hat Klimt zwei Jahre am Bild gearbeitet, oder ist es irgendwann in dieser Zeit entstanden? Das Belvedere beantwortet es: Es ist eines seiner letzten Werke und blieb wegen seines Todes am 6. Februar 1918 unvollendet. Klimt hat also über diese Zeit daran gearbeitet. Ein Zeitraum kann somit zwei unterschiedliche Dinge bedeuten:

Bisher konnte die Datenbank diese beiden Fälle nicht unterscheiden; jeder Zeitraum wurde als Unsicherheit gelesen. Seit 2026-10-23 hat jedes Kunstwerk eine Angabe "The span means" mit "worked on throughout" oder "made at some point in it". Bei Angaben, die nur eine Unsicherheit bedeuten können, wie "c.", Jahrzehnten oder Jahrhunderten, wird dies automatisch gesetzt. Bei einem einfachen Zeitraum wie "1916–1918" muss ich selbst entscheiden, und im CMS unter "Quality" werden diese Werke aufgelistet. Stand 2026-10-23 sind es 57, deren Bedeutung ich anhand der Quellen prüfen muss. Auch diese Angabe erhält eine Quelle. Auf der Website steht beim Datum "(worked on over these years)" oder "(made at some point in these years)". Die Unterscheidung wirkt sich auch auf die Provenienz aus: Bei einer Dauer gilt das Werk vom ersten Tag des Zeitraums an als im Besitz der Künstlerin oder des Künstlers. Dabei fiel ein weiterer Fehler auf. Beginnt die erfasste Provenienz mit dem Nachlass der Künstlerin oder des Künstlers, liess das System die Zeit davor weg, weil der erste Schritt die Künstlerin bereits nennt. Ein Nachlass beginnt aber erst mit dem Tod. So erschienen bei 18 Werken die Jahre im Atelier als Lücke in der Provenienz, bei Studien von Degas von 1869 bis 1917. Nun wird die Zeit bis zum Tod der Künstlerin oder des Künstlers ergänzt. Wo ein solcher Nachlass nur mit dem Jahr erfasst war, beginnt er nun mit dem Todesdatum.

Die feste Spanne von ±5 Jahren für "ca." passt nicht für jede Zeit: "ca. 1480" kann in einem Katalog ±2 Jahre bedeuten, "ca. 500 v. Chr." eher ±25 Jahre. In solchen Fällen kann der Zeitraum ausdrücklich angegeben werden (siehe Offene Punkte).

Orte

Orte können einen einzelnen Punkt (location, geography(Point,4326)) und/oder eine Fläche (area, geography(MultiPolygon,4326)) besitzen. Länder erhalten ihren Umriss automatisch aus den Daten von Natural Earth. Ob eine Person an einem Ort gelebt hat, ein Objekt dort erstellt wurde oder Ähnliches, wird nicht beim Ort selbst, sondern über eine Beziehung mit einer bestimmten Art (relationship_type) festgehalten.

Beziehungen

Alle Beziehungen zwischen Einträgen liegen in einer gemeinsamen Tabelle. Jede Beziehung hat eine Art, zum Beispiel "born in", "influenced by" oder "owned by", optional einen Zeitraum, eine Notiz und eine Angabe zur Sicherheit über diese Beziehung. Bei manchen Arten ist festgelegt, dass die Person oder das Objekt tatsächlich physisch an diesem Ort war ("lived in", "visited"). Nur diese werden auf der Karte als Bewegungsroute gezeichnet. Andere Beziehungen zu Orten, wie "influenced by the culture of" (Van Gogh → Japan), erscheinen auf der Karte in einer eigenen Darstellung und nie als Teil einer Route. So wird verhindert, dass eine Reise angezeigt wird, die nie stattgefunden hat. Weil eine Beziehung auf Einträge verschiedener Tabellen zeigen kann, kann Postgres die Verweise nicht mit gewöhnlichen Fremdschlüsseln absichern. Diese Aufgabe übernehmen Trigger: Sie prüfen beim Speichern, ob beide Einträge existieren und ob die Art der Beziehung für diese Kombination erlaubt ist, und sie löschen die Beziehungen eines Eintrags, wenn dieser gelöscht wird. Jede Beziehung hat zwei Bezeichnungen, eine für jede Richtung: Van Gogh "born in" Zundert, Zundert "birthplace of" Van Gogh. Beim Durchgehen der Liste fiel auf, dass einige Gegenrichtungen holprig klingen, wenn man den Satz laut liest: "Impressionism member Monet". Drei Bezeichnungen wurden deshalb umbenannt: "member" zu "has member", "owned" zu "owner of" und "held" zu "holds / held", da ein Museum ein Werk oft noch heute besitzt und die Beziehung „held“ da missverständlich gewesen wäre. Geändert hat sich nur der angezeigte Text, die Daten blieben dieselben.

Anfangs konnte unter anderem aus den folgenden Arten ausgewählt werden: created in (place), inspired by (place), influenced by the culture of (place), influenced by (artist, artwork, movement), associated with (movement), owned by (patron), housed at (institution). Dabei fiel auf, dass "inspired by" und "influenced by the culture of" zu ähnlich sind, dass "owned by (patron)" nicht den Fall abdeckt, in dem ein Kunstwerk einer Stadt gehört, und dass sich ein Auftrag nicht festhalten liess. Deshalb wurde "inspired by (place)" entfernt, da es nie verwendet wurde. "influenced by the culture of" bleibt für kulturellen Einfluss ohne Reise. Neu gibt es "depicts" für einen Ort, den ein Kunstwerk darstellt (The Starry Night zeigt Saint-Rémy). "owned by", "commissioned" und "patron of" können nun auch auf eine Institution (Kirche, Kloster, Museum) oder einen Ort (eine Stadt als öffentliche Körperschaft) zeigen. Die Auftragsvergabe gab es bereits als "commissioned", sie konnte aber nur auf der Seite der Auftraggeber:in erfasst werden. Neu lässt sich jede Beziehung von beiden Seiten aus erfassen: Auf der Seite eines Kunstwerks wird "commissioned by" angeboten und in der richtigen Richtung gespeichert.

Auch Institutionen können ineinander verschachtelt sein. Beim Erfassen von Werken der Pinakotheken in München reicht es nicht, anzugeben, dass sich das Werk in den Pinakotheken befindet, sondern es soll zwischen den verschiedenen Institutionen genau die richtige gewählt werden. Hinzu kommt, dass die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen die Dachorganisation sind: Sie besitzen die Werke, und die Museen sind die Orte, an denen sich die Objekte befinden. Seit 2026-10-18 lässt sich das mit der Beziehung "part of" bzw. "includes" zwischen Institutionen festhalten.

Bayerische Staatsgemäldesammlungen  (die Dachorganisation)
├── Alte Pinakothek          Alte Meister, 14.–18. Jahrhundert
├── Neue Pinakothek          19. Jahrhundert (seit Ende 2018 wegen Sanierung geschlossen)
├── Pinakothek der Moderne   20./21. Jahrhundert
├── Sammlung Schack          deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts
└── Museum Brandhorst        Gegenwartskunst (noch nicht erfasst)

Vokabular

Das vollständige Vokabular der Beziehungen kann unter api.arthistory.piogino.ch/v1/vocabulary eingesehen werden. Stand 2026-10-23 sind es 39 Arten von Beziehungen in den Kategorien Anwesenheit, Assoziation, Darstellung, Einfluss, Ausbildung, Zusammenarbeit, Mitgliedschaft, Patronage, Provenienz, Staatsgebilde, Ereignisse, Architektur und Glossar. Mehrere Künstler:innen eines Werks werden mit der Beziehung "co-creator" erfasst. Es bleibt dabei bei einer Hauptkünstlerin oder einem Hauptkünstler und einer oder mehreren Personen als "co-creator", weil die Datenbank nur einen "creator" pro Werk zulässt. Das ist für mich in Ordnung, da es ein Nischenfall ist.

Mäzen:innen und weitere Personen

Einer der Grundgedanken des Projektes ist, dass die Beziehung zwischen Kunstschaffenden und ihren Auftraggeber:innen klar sichtbar wird. Daher wurde eine Datenbank für Mäzen:innen (intern als "patrons") angelegt. Über die Beziehungen lassen sich so Verbindungen zwischen Kunstwerken, Künstler:innen und den Auftraggeber:innen herstellen. Mit den ersten Einträgen wurde schnell klar, dass neben Mäzen:innen eine Vielzahl von Personengruppen interessant und relevant ist. Es können religiöse Personen, Politiker:innen oder Kunstschaffende anderer Disziplinen in Beziehung zu Kunstwerken stehen oder sogar selbst Subjekt eines Kunstwerks sein, ohne dass sie als Mäzen:innen auftreten. Das Beispiel des Werks Portrait of the Poet Hagiwara Sakutarō von Onchi Kōshirō stellt eine Verbindung zwischen den beiden Personen dar, welche durchaus von Interesse sein kann. Nach meinem Katalog ist Hagiwara aber nicht den Künstler:innen zuzuordnen, da er nicht als bildender Künstler gearbeitet hat. Daher wurde die Datenbank am 2026-10-05 von "Patrons" zu "People" umbenannt.

Staatsgebilde und heutige Länder

Für die Sortierung nach Ländern stellte sich die Frage, welches Land bei einer Person oder einem Werk gemeint ist. Ich unterscheide deshalb zwei Dinge, die sich unterschiedlich verhalten:

Auf der Website werden beide zusammen angezeigt, zum Beispiel "Soviet Union 1922–1991 (today Ukraine)". Das heutige Land muss dabei aus dem Ort kommen und nicht aus dem Staatsgebilde: Die Sowjetunion zerfiel in 15 heutige Staaten, welcher davon gemeint ist, weiss nur der Ort. Die Staatsangehörigkeit wird von Hand erfasst, weil sie ein kunsthistorisches Urteil ist und nicht einfach aus dem Geburtsort folgt: Gauguin wurde in Paris geboren und ist Franzose, Van Gogh gilt als Niederländer, obwohl er in Frankreich gearbeitet hat. Eine Qualitätsprüfung meldet, wenn eine Staatsangehörigkeit ausserhalb der Existenz des Staates datiert ist, etwa "Sowjetunion 1900".

Titel und verschiedene Sprachen

Da mein Projekt Kunst, Institutionen und Personen von der ganzen Welt umfasst, stellt sich die Frage, wie ich mit den unterschiedlichen Sprachen umgehe. Generell bietet es sich an, die Titel von Kunstwerken oder die Namen von Personen in ihrer Originalsprache wiederzugeben. Dies ist für Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch gut machbar. Schwieriger wird es, wenn wir niederländische oder sogar japanische Namen vor uns haben. Bei niederländischen Namen bietet sich die englische Übersetzung als Titel an. Auch beim Japanischen bietet sich die englische Übersetzung an, weiter ist es jedoch sinnvoll, dass für die japanischen Kanji die Kana angegeben werden und auch der japanische Titel in lateinischer Schrift. Aus technischer Perspektive unterstützen alle Browser die Syntax <ruby>神奈川<rt>かながわ</rt></ruby> für 神奈川かながわ. Wird ein nicht in lateinischem Alphabet geschriebener Name als Titel verwendet, dann wird der Plain Text, beispielsweise "神奈川沖浪裏", für den Titel verwendet. Die Kana-Lesart かながわおきなみうら wird für die Suche und für das Sortieren verwendet. Seit 2026-10-05 funktioniert die Suche mit der Hepburn-Umschrift: "うたがわ" wird mit "utagawa" gefunden. Lange Vokale können sowohl als "ou" oder nur "o" geschrieben werden: とうきょう wird also sowohl mit "toukyou" als auch "tokyo" gefunden. Kanji sind weiterhin ausgeschlossen und benötigen eine Kana-Schreibweise, um gefunden werden zu können. Ein Titel ohne lateinische Schrift wie 歌川広重 wird nach seinem romanisierten Titel sortiert, falls ein solcher vorhanden ist. Wenn es keinen gibt, dann wird nach der Hepburn-Lesart des Furigana 歌川広重うたがわひろしげ, also "utagawahiroshige", sortiert. Trotzdem ist es wichtig, immer die Romanisierung zu einem Objekt hinzuzufügen. Bei jedem Titel und jeder Übersetzung wird zudem angegeben, ob es sich um den Originaltitel, eine offizielle oder eine eigene Übersetzung handelt. Anfangs zeigte die Website jeden Titel als Übersetzung an, auch wenn es der Originaltitel war, etwa bei La Route de Saint-Germain près de Marly. Das ist seit 2026-10-09 behoben.

Beim Eintragen von Hieronymus Boschs "Tríptico del Jardín de las delicias" war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, in welcher Sprache der Titel angegeben sein soll. Das Prado gibt den Titel als spanische Institution auf ihrer Seite mit "Tríptico del Jardín de las delicias" in Spanisch an. Andererseits handelt es sich mit Hieronymus Bosch um das Werk eines niederländischen Künstlers, weshalb der niederländische Name "De tuin der lusten" Sinn ergeben würde. Da Niederländisch aber nicht zu den Hauptsprachen meiner Seite gehört, würde sich vielleicht auch "Der Garten der Lüste" oder "The Garden of Earthly Delights" anbieten, denn Deutsch und Englisch sind die primären Sprachen meiner Seite (siehe Offene Punkte).

Sortierung

Die Sortierung der Einträge ist ein wichtiger Aspekt, damit die Nutzer:innen eine gute Erfahrung haben und sich die Resultate so verhalten, wie sie es erwarten. Dies bedeutet insbesondere, dass die Sortierung nach den rohen Bytes, die Postgres standardmässig verwendet, abgelöst werden musste, denn mit ihr erscheint "Zürich" vor "abbey" (wegen Gross-/Kleinschreibung), "Édouard" nach "Zurbarán" oder "No. 10" vor "No. 2". Gelöst ist das mit einer Sortierregel nach dem internationalen Standard ICU (Unicode), die Akzente, Gross-/Kleinschreibung und Zahlen so behandelt, wie man es von einem Register erwartet.

Personennamen

Künstler:innen und weitere Personen werden seit 2026-10-14 alphabetisch nach ihrem Nachnamen sortiert. Künstler:innen sind in der Regel primär mit ihrem Nachnamen bekannt. Nutzer:innen suchen Claude Monet nicht unter "C", sondern unter "M". Dies wird auch in der teils verwendeten Formulierung für Kunstwerke klar: Statt von "einem Kunstwerk von Monet" wird oft von "einem Monet" gesprochen. Bei japanischen Künstler:innen wird der Nachname in der Regel vorangestellt. So ist bei Utagawa Hiroshige der Name Utagawa der Nachname. Hier ist anzumerken, dass es sich bei diesem Namen um einen Künstlernamen handelt. Dieselbe Ordnung ist jedoch auch bei seinem Geburtsnamen Andō Tokutarō zu beobachten, hier ist Andō der Familienname. Vor- und Nachname werden beim Speichern automatisch getrennt; wo das nicht stimmt, kann die Einordnung ("Filed as") von Hand festgelegt werden.

Artikel

Die Artikel werden in der Sortierung seit 2026-10-13 ignoriert. Dies betrifft die Datenbanken der Kunstwerke, Institutionen, Strömungen, Ereignisse, Quellen und des Glossars. Personen und Orte behalten ihren Artikel, Beispiele dafür sind Le Corbusier oder Los Angeles. Da für jeden Titel eine Sprache angegeben wird, kann anhand der Sprache festgelegt werden, was ein Artikel ist und was nicht. Die Artikel bleiben immer angezeigt, aber die Sortierung ignoriert sie.

Sprache

Die Titel der Kunstwerke werden in der Regel in ihrer Originalsprache angegeben. Bei Kunstwerken aus Regionen mit Sprachen, die deutlich entfernt von unserem Sprachgebrauch liegen, wird jedoch auf die englische Übersetzung zurückgegriffen. So ist beispielsweise das Werk von Katsushika Hokusai "The Great Wave off Kanagawa" unter dieser englischen Übersetzung einsortiert und nicht unter dem japanischen Namen "Kanagawa oki nami ura" oder der Version mit Kanji oder Kana. Es kann vorkommen, dass ein Werk dennoch unter dem originalen Titel bekannt ist; dann richtet sich die Sortierung nach der romanisierten Schreibweise des Titels. "The Great Wave off Kanagawa" wird also unter "G" einsortiert.

Objekttyp, Technik und Material

Jedes Kunstwerk hat einen Objekttyp ("object type"), beispielsweise "Gemälde", "Holzdruck", "Stellschirm", "Plastik" oder Vergleichbares. Das Feld "medium" erhält eine Beschreibung des Materials wie beispielsweise "Ölfarbe auf Leinwand", "Tusche auf Papier", "Bemaltes Holz mit eingefassten Glasaugen" oder Vergleichbares. Schliesslich gibt es noch die Eigenschaft "materials". Hier werden die einzelnen Materialien aufgelistet, wodurch Verwechslungen vermieden werden, wenn man nach allen Bronzen sucht. In diesem Fall werden alle Gegenstände aus Bronze aufgelistet und nichts, was vielleicht mit bronzener Farbe bemalt ist. Damit das Ausfüllen der "materials" nicht zu mühsam ist, werden automatisch Vorschläge aus dem Text von "medium" erstellt, die angekreuzt werden können, nebst der Möglichkeit, selbst Materialien zu erfassen. Lange war offen, ob die Materialien immer in derselben Sprache angegeben werden sollen oder ob es Übersetzungen braucht. Seit 2026-10-15 sind Objekttypen und Materialien Glossarbegriffe mit Übersetzungen, sodass sie in mehreren Sprachen einheitlich bleiben.

Masse, Inventarnummern, Bilder und Verbleib

Rahmen und Montierungen

Bei den Massen eines Werks war das, was gemessen wurde, bisher ein freier Text. So standen "frame", "Rahmenmass" und "mit Rahmen" nebeneinander, obwohl dasselbe gemeint war. Seit 2026-10-22 werden Rahmen und andere Montierungen deshalb gleich behandelt wie Objekttypen und Materialien: Sie sind Glossarbegriffe mit Übersetzungen, in einer neuen Kategorie "mounting". Erfasst sind Rahmen (frame), Passepartout (mount), Keilrahmen (stretcher), Blatt (sheet), Plattenrand (plate mark) und Sockel (base). Beim Speichern wird die Bezeichnung dem passenden Begriff zugeordnet: "Rahmenmass", "mit Rahmen", "cadre" oder "with frame" werden alle zu "frame". Die sechs älteren deutschen Bezeichnungen wurden dabei umgestellt, und alle elf Rahmenmasse der Datenbank lauten nun "frame". Auf der Website ist "Frame" mit dem Glossar verlinkt. Der Glossareintrag "frame" ist zudem ein erster längerer Artikel mit drei Abschnitten und sechs Fussnoten: "Made with the picture" über die Tabernakelrahmen der italienischen Renaissance, "Reframed" darüber, warum die meisten Bilder in Museen nicht mehr in ihrem ersten Rahmen hängen, und "The artist's frame" über Seurats weisse Rahmen mit gemalten Rändern und Van Goghs Idee, seine La Berceuse mit zwei Sonnenblumenbildern zu einem Triptychon zu rahmen. Als Beispiele dienen die Sonnenblumen in London, die in einem italienischen Rahmen des 17. Jahrhunderts hängen, und jene in München, in einem italienischen Rahmen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wohl aus Bologna. Quellen sind Jacob Simons Aufsatz zur Rahmung der italienischen Renaissancegemälde in der National Gallery, die Briefedition des Van Gogh Museums sowie die Seiten der National Gallery und der Pinakothek.

Werkgruppen: Serien, Versionen, Zyklen

Seit 2026-10-06 kann ein Kunstwerk Teil eines grösseren Ganzen sein, etwa Hokusais "Thirty-six Views of Mount Fuji". Das Ganze ist ein eigener Eintrag mit eigenem Titel, Datum und eigener Geschichte, die einzelnen Werke verweisen darauf, wahlweise mit ihrer Nummer. Auf der Website zeigt ein Teil "No. 21 of 46 in …" mit Links zum vorherigen und nächsten Teil, und das Ganze zeigt seine Teile als Raster. So machen es auch Museen und Wikidata: Eine Serie, ein Triptychon oder ein Album wird als eigenes Werk katalogisiert. Eine Serie als Glossarbegriff hätte weder Daten noch Reihenfolge noch Teile, und Verknüpfungen zwischen den einzelnen Werken würden bei 46 Drucken nicht mehr funktionieren. Beim Erfassen der drei Versionen von Van Goghs "Schlafzimmer in Arles" (Amsterdam, Chicago und Paris) am 2026-10-22 zeigte sich jedoch, dass ein Ganzes noch wie ein gewöhnliches Gemälde aussah. In der Liste erschien die Serie als "oil painting", ohne Bild, ohne Museum und ohne Hinweis auf ihre Teile, sodass man meinen konnte, es gäbe vier Schlafzimmer-Bilder. Die Qualitätsprüfung verlangte zudem von der Serie eine Webseite, ein Bild und eine Provenienz, die sie als Ganzes gar nicht haben kann. Deshalb gilt nun:

Dabei stellte sich die Frage, ob das Formular für Kunstwerke im CMS damit überladen wird. Ich habe mich gegen einen eigenen Editor entschieden. Das Formular bleibt eines, wird für eine Werkgruppe aber kleiner: Sobald der Objekttyp eine Werkgruppe ist, werden die leeren Felder eines einzelnen Objekts ausgeblendet, also Masse, Rahmen, Museum, Inventarnummer, Leihgabe, Standort, Provenienzstatus und Verbleib. Ein Feld, das bereits einen Wert hat, bleibt sichtbar. Dasselbe Prinzip verwendet bereits das Formular der Quellen, das je nach Art der Quelle andere Felder zeigt. Stand 2026-10-23 sind neun Werkgruppen erfasst: als Versionen das Schlafzimmer in Arles; als Serien die Schwarzen Gemälde Goyas, die Schlachtenserie des Salón de Reinos, Correggios Liebschaften Jupiters, die Vier Jahreszeiten, Hokusais "Thirty-six Views of Mount Fuji" (46 Drucke, bisher mit der Grossen Welle als einzigem erfassten Teil) und Van Goghs Sonnenblumen in Arles (7 Versionen, davon London, München und Amsterdam erfasst); als Paar Goyas Zweiter und Dritter Mai 1808; als Zyklus die vier Altarbilder für die Schutzheiligen Sienas.

Slugs und öffentliche Nummern

Jeder Eintrag hat einen eigenen, einzigartigen Slug. Der Slug ist ein String aus einem oder mehreren Wörtern, die mit einem Bindestrich verbunden sind, und taucht insbesondere in der URL des Eintrags auf. Zum Beispiel ist im Link zum Eintrag von Paul Gauguin "https://arthistory.piogino.ch/artists/100002/paul-gauguin" der Slug paul-gauguin sichtbar. Der Slug ist nicht gleich der ID, die Postgres automatisch erstellt. Slugs können somit nachträglich geändert werden, ohne dass ein Core Feature nicht mehr funktionieren würde. Die Möglichkeit zum Umbenennen hat zwei wichtige Vorteile: Erstens kann ein Tippfehler korrigiert werden. Ein Löschen und neues Erstellen würde die History des Eintrages nicht mehr nachvollziehbar machen. Zweitens kann ein Umbenennen nötig werden, wenn zwei oder mehr Namen gleich sind. Das Umbenennen erlaubt das Ergänzen von Namen um weitere Identifier.

Im Slug-Feld wird Text automatisch aufgeräumt: Grossbuchstaben werden zu Kleinbuchstaben, Umlaute werden durch einen einzelnen Vokal ersetzt ("ü" → "u"), Leerzeichen werden zu Bindestrichen und Spezialzeichen werden gelöscht. Ein Bindestrich am Ende bleibt bestehen, solange man sich im Feld befindet, und wird gelöscht, wenn man das Feld verlässt. Bei der Titeleingabe wird automatisch live ein Slug erstellt: Der Werktitel "Pine Trees in the Snow" ergibt den Slug pine-trees-in-the-snow. Der Slug kann manuell überschrieben werden; wird der eigene Slug gelöscht, wird wieder der Titel als Slug eingefügt. Dasselbe gilt für die kuratierten Startansichten. Am 2026-10-07 funktionierte die automatische Generierung kurzzeitig nicht mehr, weil das Script das Slug-Element im Banner statt im Formular aufgriff. Das ist behoben.

Seit 2026-10-08 wird ein alter Slug auf den neuen weitergeleitet. Wird der Slug des Bildes Le garçon au gilet rouge von Paul Cézanne von le-garcon-au-gilet-rouge auf the-boy-in-the-red-vest geändert, ist das Kunstwerk weiterhin über beide Slugs erreichbar. Erst wenn der alte Slug von einem neuen Eintrag besetzt wird, wird er vom alten Eintrag entfernt. Damit dann keine [[links]] auf den falschen Eintrag zeigen, werden bei jeder Umbenennung alle bestehenden Links im Text auf den neuen Slug umgeschrieben. Eine Alternative wäre gewesen, die interne Nummer im Link mitzugeben ([[artist:42]]). Da die Nummern zwischen Produktion und Entwicklung aber nicht gleich sind, wäre das am Ende komplizierter gewesen.

Für Links von ausserhalb, etwa ein Zitat in einer wissenschaftlichen Arbeit, blieb das Problem trotzdem bestehen. Ich habe mich gefragt, warum das Kunsthaus Links wie /de/collection/item/586963/ verwendet und keine sprechenden Slugs. Der Grund: Ein Bild mit dem Slug untitled-3 wird zu untitled-gauguin-3 umbenannt, und untitled-3 bleibt lange unbenutzt. In der Zeit wird der alte Link in einer Arbeit zitiert. Wird der Slug später für ein neues Werk vergeben, zeigt das alte Zitat auf das falsche Werk. Eine stabile Nummer ist also früher oder später die richtige Lösung, deshalb habe ich sie am 2026-10-16 gleich umgesetzt. Jeder Eintrag hat nun eine öffentliche, dauerhafte Nummer, die über alle Arten von Einträgen hinweg eindeutig ist (ab 100001). Die Adressen auf der Website lauten zum Beispiel /artworks/100476/irene-cahen-danvers-la-petite-irene. Massgeblich ist die Nummer, der Slug macht die Adresse lesbar. Alte Adressen ohne Nummer leiten weiterhin auf die richtige Seite weiter.

Orte als Kunstwerke: Museen, Parks und Tempel

Das Kunsthaus Zürich ist eine Institution, gleichzeitig kann der Bau als Kunstwerk gelten und zudem ist das Kunsthaus ein Ort. Somit gehört das Kunsthaus eigentlich gleich in drei Datenbanken. Ähnliches gilt für Parks und Tempel. Seit 2026-10-06 gelten dafür folgende Regeln:

Damit muss in den Beziehungen auch möglich sein, dass "worked in" oder "visited" auf eine Institution zeigen und nicht nur auf einen Ort. Damit ist ein zentrales Problem gelöst: Auf der Karte kann eine Person oder ein Kunstwerk genau auf den Koordinaten einer Institution liegen, und Bewegungsrouten gehen durch diese Institution und nicht mehr durch die Stadt als Ganzes. Gleichzeitig bleibt eine Institution in einer Stadt. Die Frage "wer war 1916 in Zürich" ist also auch für Hugo Ball wahr, der das Cabaret Voltaire mitgegründet und dort gearbeitet hat. Bei den Begegnungen kann so unterschieden werden, ob sich Personen im Cabaret Voltaire getroffen haben oder nur zur selben Zeit in Zürich waren. Gilt ein Museum auch als Kunstwerk, wird es als beides in die jeweilige Datenbank aufgenommen. Das Tokyo National Museum ist ein historisch relevanter Bau, der in der japanischen Kunstgeschichte seinen Platz hat. Gleichzeitig ist er von der Institution des Tokyo National Museum zu trennen. Zudem gingen über die Zeit Teile des Museums verloren, so beispielsweise der Bau von Josiah Conder, der 1923 bei einem Erdbeben beschädigt und teilweise zerstört wurde. Eine Institution und ein Gebäude können also deutlich unterschiedliche Lebensdauern haben, dem wird mit zwei Einträgen Rechnung getragen. Die Beziehung "houses" hält fest, dass das Gebäude die Institution beherbergt. Zudem kann einem Kunstwerk ein Standort als Punkt oder Fläche zugewiesen werden, also keine Beziehung, wie wenn es an einem Ort erschaffen oder an einem anderen ausgestellt wurde, sondern ein fixer Ort. Ein Tempel wird nicht verschoben. Ein Garten bleibt an seinem Ort bestehen. Eine Brücke existiert, um die beiden Landmassen zu verbinden. Dass es in diesem Thema relativ kompliziert wurde und jeder Eintrag sorgfältig geprüft werden muss, zeigt, dass ein grosser Teil der Arbeit im Erfassen der Einträge und deren Beziehungen liegt. Dieser Prozess lässt sich nicht wirklich automatisieren. Ja, mit KI könnten viele Einträge und Beziehungen vorgefertigt werden, doch für mich persönlich ist das Erfassen der Daten auch eine gute Übung. So wie es in der Vorbereitung auf eine Prüfung eine gute Übung ist, sich eine Zusammenfassung oder gar einen Spickzettel zu schreiben.

Wird eine Institution mit einer exakten Adresse erstellt, aber es gibt die zugehörige Stadt noch nicht unter den Orten, dann wird sie automatisch erstellt. Dies funktioniert auch für Gebäude, Gärten, Tempel oder Monumente. Ganz sauber ist das nicht, da es sich teilweise mit den Daten von Wikidata beisst. Ebenso wird eine Künstlerin oder eine Institution automatisch angelegt, wenn sie beim Erfassen eines Kunstwerks eingegeben wird, aber noch nicht existiert. Ist der Name einem bestehenden Eintrag nur ähnlich ("Katsushika Hokusa"), fragt das CMS zuerst nach ("did you mean Katsushika Hokusai?"), damit kein Tippfehler ein Duplikat erzeugt. Automatisch angelegte Einträge sind als "to complete" markiert, bis ich sie vervollständigt habe.

Metadata

Das Metadata-Feld ist als freies JSON-Objekt angelegt. Hier können Informationen abgelegt werden, die keine eigenen Eingabefelder besitzen, beispielsweise Links oder Verweise auf Fachliteratur. Wichtig: Der Inhalt ist über die öffentliche API sichtbar, private Notizen gehören also nicht hinein. Ursprünglich wollte ich beobachten, ob und wie ich dieses Feld nutze, um zu entscheiden, ob weitere Eingabefelder nötig sind. Konkret konnte ich mir vorstellen, dass ich bei allen Angaben eine Quelle hinterlegen oder relevante Fachliteratur verlinken möchte. Bevor ich diese Features implementiere, ohne zu wissen, ob ich sie nutzen werde, habe ich mir die Idee gepinnt und vorerst die Metadaten dafür verwendet. Die Quellenangaben haben am 2026-10-08 ein eigenes System erhalten (siehe Quellenangaben). Als Faustregel gilt: Sobald ich nach einem Wert im Metadata-Feld filtern, sortieren oder ihn prüfen möchte, sollte er ein eigenes Feld werden. Eine Auswertung am 2026-10-19 zeigte, dass das Feld in der ganzen Datenbank nur den Schlüssel sources enthält, insgesamt 436 Mal, und zwar ausschliesslich Notizen, die der Wikidata-Vergleich automatisch geschrieben hat ("Wikidata Q… (retrieved …)"). Von Hand habe ich es nie genutzt. Das Quellensystem hat die Aufgabe, für die ich das Feld vorgesehen hatte, vollständig übernommen, und Kandidaten für ein eigenes Feld sind bisher keine aufgetaucht.

Glossar

Das Glossar wurde am 2026-10-05 eingerichtet. Damit können etwa Inhalte aus der "History of Japanese Art" oder dem Reclam-Büchlein übertragen werden, und in Beschreibungen kann auf Begriffe verwiesen werden, wie man es von Wikipedia kennt. Facharbeit-1791377350352.webp Jeder Begriff hat einen Namen mit denselben Möglichkeiten wie in den anderen Datenbanken zur Angabe von verschiedenen Sprachen, Furigana oder dem Namen in lateinischer Schrift. Jeder Begriff wird einer Kategorie zugeordnet. Die Kategorien können nach und nach erweitert werden. Zum Start waren unter anderem "architecture", "material", "iconography" und "format" verfügbar, später kamen die Objekttypen, "group of works" und "mounting" dazu. Jeder Begriff besitzt einen kurzen und einen langen Beschreibungstext. Die kurze Beschreibung wird für die Vorschau beim Darüberfahren verwendet, während der lange Text den vollständigen Eintrag darstellt und in Markdown formatiert ist, sodass auch Querverweise möglich sind. Stand 2026-10-23 umfasst das Glossar 79 Begriffe. Mit dem Glossar wurde auch eine neue Beziehung eingerichtet: "related to" beschreibt, dass zwei Begriffe miteinander verwandt sind.